Ramadan im Türkische Riviera-Lexikon
Die Religion wird in der Türkei groß geschrieben und so ist es selbstverständlich auch an der
Türkischen Riviera. Auch wenn hier der Tourismus besonders ausgeprägt ist, nehmen die
Einheimischen ihre Gebetszeiten und auch den Ramadan sehr ernst. Der Ramadan ist der
neunte Monat im Mondkalender und im Koran steht geschrieben, dass man nur essen und
trinken darf, bis der weiße Faden vom schwarzen Faden der Morgenröte zu unterscheiden ist.
Daher ist am Tage praktisch alles für die Moslems verboten. So auch essen und trinken,
rauchen und auch der Beischlaf. Ausgenommen von diesem Fastenmonat sind nur Kranke,
Reisende sowie Kinder und Frauen, die schwanger sind. Wer sich zu Zeiten des Ramadan in
der Türkei aufhält muss damit rechnen, dass es etwas ruhiger und gemächlicher zugeht.
Schließlich ist das Fasten eine nicht ganz so einfache Angelegenheit und schlägt selbst einem
Moslem im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. Sobald allerdings die Sonne
untergeht, gibt es einen Böllerschuss und das Fastenbrechen beginnt. In der gesamten Türkei
ist dann eine wundersame Stille zu hören, was sich durch das gesamte Gebiet zieht und
natürlich auch an der Türkischen Riviera gelebt wird. Die Einheimischen treffen sich dann in
Restaurants oder bei einer Familie zu Hause und essen und trinken was das Zeug hält. Damit
ist praktische ein Monat lang in den Abendstunden richtig was los. Besonders im Hinterland
kann man den Ramadan genau beobachten, denn hier wird man nicht selten von den
Einheimischen zu einem solchen Familienfest und zum Fastenbrechen eingeladen. Als
Tourist muss man aber keine Angst haben, dass an am Tage nichts zu essen und zu trinken
bekommt. In den Tourismushochburgen bekommen Besucher kaum etwas vom Fasten mit.


