Sicherheit im Türkische Riviera-Lexikon
Eine beliebte und hoch frequentierte Touristenregion zieht auch immer wieder Taschendiebe
und Trickbetrüger auf den Plan. So ist es auch in Alanya, jedoch hat sich der Polizeichef
dieser Stadt etwas tolles zum Schutz der vielen tausend Touristen einfallen lassen. Er hat die
Pfeifenpolizisten ins Leben gerufen, die zu Fuß durch die Stadt patrouillieren und bei
gesichteten Einbrüchen und Diebstählen sowie kriminellen Handlungen im Allgemeinen laut
auf Trillerpfeifen pfeifen. So sollen weitere Polizisten und vor allem auch die Bevölkerung
aufmerksam gemacht werden. In der benachbarten Ferienregion Antalya hat man mit dieser
Methode schon beachtliche Erfolge verzeichnen können und so hat sich auch in Alanya die
Kriminalität deutlich verringert. Jedoch ist dies kein Freifahrtschein für Touristen, sorglos mit
ihrer Urlaubskasse und anderen Wertgegenständen umzugehen. So sollte man besonders bei
größeren Menschenansammlungen, wie auf Märkten, in Einkaufszentren und auf Basaren,
seine Urlaubskasse besser sehr nah am Körper tragen. Auch Fotokameras und Handtaschen
sowie Handys sollte man nicht achtlos an einen Stuhl im Restaurant oder Cafe hängen oder
gar unbeaufsichtigt liegen lassen. In den Hotelanlagen kann man sich in der Regel einen
Tresor mieten, dessen Kosten gering und in jedem Fall eine lohnende Investition sind. Auch
im Hotelzimmer sollte man keine Wertgegenstände sowie Reisedokumente liegen lassen,
gleiches gilt für den Strand, denn auch hier haben Wertgegenstände nichts zu suchen, da sie
einfach zu leichte Beute für Betrüger und Diebe sind. Vorsicht ist auch geboten, wenn man
von anscheinend freundlichen Einheimischen zu einer Stadtbesichtigung eingeladen wird.
Nicht selten sind Touristen in abgelegene Straßen gefahren und dort ausgeraubt worden.


