Taurusgebirge im Türkische Riviera-Lexikon
Das Taurusgebirge an der Türkischen Riviera ist eine Gebirgskette, sie sich über eine Strecke
vom mehr als 1000 Kilometern erstreckt. Das Gebirge beginnt im Süden der Türkei und
schlängelt sich vor allem an der Mittelmeerküste entlang. Von dort aus führt es nach Syrien
bis hin zum Vansee. Die Berge in diesem Gebirge erreichen Höhen zwischen 3000 und 3700
Metern. Im Altertum, nördlich von Tarsos, befindet sich die Kilikische Pforte, ein Pass in ein
sehr fruchtbares Tiefland. Die heutige karstige Landschaft, mit zahlreichen Wasserfällen und
unterirdischen Flüssen sowie dem größten System von Höhlen in ganz Asien sind aus
erodiertem Kalkstein entstanden. Das Hochland des Taurusgebirges ist in Falten gelegt,
weshalb sich hier auch recht viele tektonische Becken gebildet haben. Aufgrund von
Flusssedimenten wurden diese teilweise zu Ebenen und füllten sich mit Wasser. Daher kann
man hier auch in den vielen größeren Seen heute wunderbar baden gehen. Ansonsten kann
man im gesamten Taurusgebirge wunderbar wandern gehen, auch wenn die Strecken teilweise
sehr unwegsam sind. Aufgrund von starken Regenfällen im Herbst und Winter kommt es
immer wieder zu Unterspülungen und die Wege sind dann unpassierbar. Des Weiteren haben
die Mountainbiker das Gebirge für sich entdeckt und unternehmen hier sehr viele Touren, die
für jeden Schwierigkeitsgrad geeignet sind. Ein Bike kann man sich in jedem größeren
Touristenort leihen, allerdings sollte man in jedem Fall vorher Probefahren und auf die
Sicherheit achten, denn damit nehmen es die Türken nicht so ganz genau. So kann es schon
mal sein, dass die Bremsen nicht ganz so ziehen wie sie sollten.


