Hunde im Türkische Riviera-Lexikon

Sehr viele Menschen haben einen Hund als Haustier und möchte auch im Urlaub an der Türkischen Riviera ihren Bello mitnehmen. Allerdings sollte man wissen, das die türkischen Behörden und auch die Einheimischen nicht erfreut über Hundebesuch sind. Dies ist zum einen darin begründet, dass es in der Türkei sehr viele herrenlose Hunde gibt, die den Einheimischen das Leben schwer machen. Zum anderen werden Hunde an den Stränden überhaut nicht gerne gesehen, sodass sogar giftige Köder ausgelegt werden, um die Hundezahlen zu dezimieren. Zwar wird überall auf diese Köder hingewiesen, aber es ist schon passiert, dass ein Hund von einem Touristen den Köder gefressen hat. Mit Widerwillen lassen viele Hoteliers Hunde in ihrem Hotel zu, aber auch nur, weil die großen Reiseveranstalter einen massiven Druck ausgeübt haben. Grundsätzlich sollte man sich immer eine Genehmigung einholen, bevor man seinen Hund einfach so mitnimmt. Auf den Campingplätzen an der Türkischen Riviera sieht es ganz anders aus, denn hier sind Hunde in keinem Fall im Wege. Allerdings besteht hier auf den meisten Plätzen der Leinenzwang und die Vierbeiner müssen ihr Geschäft außerhalb der Campingplätze machen. Des Weiteren sind in vielen öffentlichen Bussen Hunde nicht erlaubt, sodass das Sightseeing etwas schwieriger werden könnte. Als Hundebesitzer sollte man auch an die Strapazen denken, die eine solche Reise für den Hund darstellt. Der Flug dauert von Deutschland aus rund drei Stunden und die Hunde müssen gegen Parvovirose, Distember, Leptospirose und Tollwut geimpft sein. Die Impfungen müssen spätestens zwei Wochen vor der Einreise geschehen und müssen im Impfzeugnis eingetragen sein, welche man selbstverständlich mitführen muss. Zudem muss man zwei Wochen vor der Einreise ein tierärztliches Impfungs- und Gesundheitszeugnis vom Tierarzt ausgestellt bekommen, welches beim Zoll vorgezeigt werden muss.


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