Pamukkale im Türkische Riviera-Lexikon

Ganz gleich wo man sich in der Türkei aufhält und seinen Urlaub verbringt, ob in Istanbul oder an der Türkischen Riviera – von überall aus kann man einen Ausflug zu den Sinterterrassen von Pamukkale und die antike Stätte Hierapolis unternehmen. Pamukkale ist ungefähr 300 Kilometer von den bekannten Ferienorten Antalya und Alanya entfernt, in einer sehr bergigen Landschaft. Bis man zu den Sinterterrassen gelangt, muss man auf eine Höhe von 1550 Metern fahren, was im Herbst und im Winter recht kalt sein kann. Allein der Weg dort hin ist schon ein Erlebnis für sich, denn die Landschaft ist sehr interessant, denn von bergigen Gegenden bis steppenartigen Flächen gibt es hier alles. Die meisten Touren werden mit dem Bus angeboten und gehen über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen. Unterwegs machen die Busse an vielen Stellen halt, denn hier gibt es recht viel zu fotografieren. Ist man an den Sinterterrassen angekommen, beeindruckenden die Themen mit einem strahlenden weiß. Oberhalb der weißen Thermen befindet sich das alte Theater von Hierapolis, dass ebenfalls sehr malerisch in der Landschaft liegt. Pamukkale ist das bekannteste Naturwunder in der gesamten Türkei, denn das Thermalwasser ist zwischen 30 und 50 Grad Celsius warm. Aufgrund der Kalkablagerungen ist der Berg weiß, allerdings versiegt die Therme langsam, weshalb das Wasser heute gezielt über die Abhänge hinunter geleitet wird. Nur so ist gewährleistet, dass das Weiß der Thermen noch lange erhalten bleibt. Am oberen Abhang befanden sich auch einst mehrere Hotels, die man abgerissen hat. Da auch sie für die Austrocknung der Quellen verantwortlich gemacht wurden.


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